Letztes Update:
20210616102159

Indien meldet mit über 6.148 Corona-Toten Höchstwert

08:02
10.06.2021
Indien hat mit der Meldung von 6.148 Corona-Todesfällen einen neuen weltweiten Tageshöchstwert verzeichnet. Die hohe Zahl gehe allerdings auf eine Nachmeldung des Bundesstaates Bihar zurück, der seine Todeszahlen um fast 4.000 hoch korrigiert habe, meldete die „Times of India“. Das südasiatische Land registrierte laut Gesundheitsministerium in Neu-Delhi am Donnerstag zudem 94.052 Neuansteckungen binnen 24 Stunden. Damit hat Indien seit Beginn der Pandemie über 29 Millionen Corona-Infektionen und fast 360.000 Corona-Tote zu beklagen.

Indiens offizielle Corona-Statistik ist vielfach in Kritik geraten, weil besonders auf dem Lande Corona-Kranke vielfach nicht getestet werden und daher auch nicht in die Statistik eingehen. Schätzungen zufolge könnten die wirklichen Zahlen zwischen drei- bis zehnmal so hoch sein.

epd

Malta registriert keine neuen Corona-Infektionen

14:52
07.06.2021
Zum ersten Mal seit mehr als zehn Monaten hat Malta am Montag keinen einzigen neuen Corona-Fall registriert. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es in dem Inselstaat im Mittelmeer derzeit insgesamt auch nur 72 Infizierte. Zuletzt waren in Malta am 25. Juli 2020 keine Corona-Neuinfektionen registriert worden.

Wegen der sinkenden Infektionszahlen lockert Malta derzeit die Corona-Beschränkungen, am Montag durften in dem EU-Land zum ersten Mal seit Oktober die Bars wieder öffnen.
Malta setzt zudem auf ein hohes Tempo beim Impfen: Drei Viertel der Erwachsenen haben schon mindestens eine Impfdosis erhalten. 235.000 der rund 500.000 Einwohner sind sogar schon vollständig geimpft.

afp

Spanien lockert Regeln für Geimpfte

09:58
07.06.2021
Nach monatelangen Corona-Beschränkungen hat Spanien am Montag seine Grenzen für Geimpfte aus aller Welt geöffnet. Als weitere Erleichterung müssen nicht-geimpfte Urlauber aus Europa bei ihrer Einreise nicht mehr einen höchstens 72 Stunden alten PCR-Test vorlegen - der deutlich billigere und schnellere Antigen-Test reicht ab sofort. Mit diesen Lockerungen will die zweitwichtigste Urlaubsdestination der Welt ihren so wichtigen Tourismussektor endlich wiederbeleben. Auch Kreuzfahrtschiffe dürfen wieder an Spaniens Küsten anlegen.

Überschattet wird die Öffnung allerdings durch fortbestehende Einschränkungen auf Seiten der wichtigen Touristen-Herkunftsländer Deutschland und Großbritannien. Das Vereinigte Königreich, aus dem normalerweise die meisten ausländischen Urlauber kommen, stuft Spanien weiterhin als Risikogebiet ein. Spanien-Rückkehrer müssen daher in Großbritannien mindestens fünf Tage lang in Quarantäne.

Spaniens Tourismusministerin María Reyes Maroto hatte dazu am Freitag erklärt, sie könne die Entscheidung der britischen Regierung "nicht verstehen". Wenigstens für Gebiete mit niedrigen Corona-Inzidenzwerten wie die Balearen und die Kanaren hätte London aus ihrer Sicht grünes Licht geben sollen. Die britische Regierung will ihre Einstufung allerdings erst in drei Wochen überprüfen.

Das Auswärtige Amt in Berlin warnt weiter vor nicht notwendigen touristischen Reisen in einige spanische Regionen, darunter Madrid, Andalusien mit Ferienzielen wie Granada, Sevilla und der Costa del Sol, Katalonien mit seiner Hauptstadt Barcelona und das Baskenland mit Küstenstädten wie San Sebastián. Diese Regionen werden weiterhin als Risikogebiete eingestuft. Von Reisen in mehrere andere spanische Regionen, darunter Mallorca und die übrigen Balearen-Inseln, sowie die Kanaren und Valencia, rät das Auswärtige Amt ab.

afp

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