Letztes Update:
20210418132234

Spahn erteilt Notfallzulassung von Curevac-Impfstoff Absage

07:52
15.04.2021
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erneuert sein Versprechen, allen Menschen in Deutschland bis zum Sommer ein Impfangebot machen zu können. Einer Notfallzulassung des Impfstoffs von Curevac erteilt er eine Absage. "Die Daten sind noch gar nicht da." Insofern könne man auch keine Notfallzulassung erteilen. Auch der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, ist dieser Ansicht. Er sehe die Notwendigkeit einer Notfallzulassung nicht. Deutschland habe mit einer genauen Prüfung der Impfstoffe "den richtigen Weg gewählt".

Reuters

Finanzminister Olaf Scholz: "Wir müssen noch durchhalten"

07:22
15.04.2021
"Wir müssen noch durchhalten", sagt Finanzminister Olaf Scholz (SPD) bei der Debatte im Bundestag über den Nachtragshaushalt mit Blick auf die hohen Infektionszahlen. Im Budget seien die Grundlagen gelegt für weitere Corona-Hilfen. "Da sind auch Spielräume formuliert und vorgesehen." Damit könne die Regierung flexibel agieren. Die Verschuldung Deutschlands werde auch nach der Pandemie die niedrigste im Kreis der sieben führenden Industriemächte (G7) sein. "Wir können all das, was jetzt notwendig ist, auch stemmen."

Reuters

Tschechien will Dänemark Astrazeneca-Dosen abkaufen

14:58
14.04.2021
Nach der Abkehr Dänemarks vom Corona-Impfstoff von Astrazeneca hat Tschechien Interesse an den übrig bleibenden Dosen bekundet. „Wir sind bereit, Astrazeneca von Dänemark abzukaufen“, schrieb Innenminister Jan Hamacek am Mittwoch bei Twitter. Unklar war indes, ob ein solcher Handel nach den EU-Beschaffungsregeln überhaupt möglich ist.
Hamacek leitet kommissarisch auch das Außenministerium in Prag. Man versuche, in der ganzen Welt Impfstoff zu beschaffen, betonte der Sozialdemokrat. Zu diesem Zweck werde er am Montag nach Moskau reisen, um über eventuelle Lieferungen des russischen Impfstoffs Sputnik V zu verhandeln.
Die dänische Gesundheitsverwaltung hatte ihren Verzicht auf den Astrazeneca-Wirkstoff mit sehr seltenen Fällen ungewöhnlicher Blutgerinnsel, Blutungen und niedriger Blutplättchenzahlen begründet. Anders als andere EU-Staaten setzt Tschechien den Astrazeneca-Impfstoff weiter ohne Altersbeschränkungen ein.
Die Minderheitsregierung in Prag war wegen der zunächst schleppenden Impfkampagne unter Druck geraten. Bisher haben 768 250 Menschen beide Impfstoffdosen erhalten und sind damit vollständig geimpft. Tschechien hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

dpa

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