Letztes Update:
20210414092021

DGB-Chef: Ein Test pro Woche ist zu wenig

10:49
13.04.2021
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßt die Testangebotspflicht für Arbeitgeber, hält aber mehr Tests in den Betrieben für erforderlich. "Damit das Testgeschehen ein Mindestmaß an Sicherheit bietet, bedarf es bei einer 5-Tage-Woche generell mehr als eines Tests", sagt DGB-Chef Reiner Hoffmann. "Bei besonders gefährdeten Beschäftigten muss arbeitstäglich ein Schnelltest zur Verfügung gestellt werden." Hoffmann ermunterte alle Beschäftigten, von den Testangeboten umfangreich Gebrauch zu machen: "Wer die dritte Welle der Pandemie brechen will, der muss nicht kleckern, sondern klotzen; das heißt, impfen, impfen, impfen und testen, testen, testen!" Die von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf den Weg gebrachte Verordnung sieht mindestens zwei Tests pro Woche nur bei Tätigkeiten vor, die besonders infektionsgefährlich sind. In der Regel muss der Betrieb nur einen Test pro Woche anbieten.

rtr

Großbritannien: Allen über 50-Jährigen wurde Corona-Impfung angeboten

07:15
13.04.2021
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die britische Regierung nach eigenen Angaben ihr nächstes Ziel erreicht. Allen über 50-Jährigen sei eine Impfung gegen das Virus angeboten worden, teilte die Regierung am Dienstag mit. Damit kommt die Kampagne etwas schneller voran als geplant. „Wir haben jetzt einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserem Impfprogramm erreicht“, sagte Premierminister Boris Johnson der Mitteilung zufolge. Schon bald sollen die ersten unter 50-Jährigen geimpft werden.
Insgesamt haben im Vereinigten Königreich bisher mehr als 32 Millionen Menschen eine erste Impfung erhalten - das ist deutlich mehr als die Hälfte der Erwachsenen. Gut 7,5 Millionen wurde bereits die für den kompletten Schutz notwendige zweite Dosis gespritzt. Am Dienstag wurde erstmals der Impfstoff des US-Konzerns Moderna eingesetzt - es ist das dritte Mittel, das in Großbritannien genutzt wird.
Wegen des Erfolgs des Impfprogramms sind seit Montag in England wieder Geschäfte, Friseure und Außengastronomie geöffnet. Zahlreiche Menschen nutzten die Lockerungen für Einkäufe und den ersten Haarschnitt seit Monaten. Angesichts von Bildern Hunderter Feiernder in Kneipen im Londoner In-Bezirk Soho warnten Beobachter, die Fortschritte nicht zu gefährden und die Abstandsregeln weiter einzuhalten.
Am Montag hatte die Regierung den höchsten Anstieg von Neuinfektionen seit Anfang April gemeldet. In Südlondon wurden 44 bestätigte Fälle der zunächst in Südafrika entdeckten Corona-Variante B.1.351 bekannt sowie 30 Verdachtsfälle. Dutzende Menschen in den Bezirken Wandsworth und Lambeth seien in Selbstisolation, teilten die Behörden mit.

dpa

Möchten Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook oder Instagram entdecken?
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
nachladen