Letztes Update:
20210315162655

Auch Frankreich setzt Impfungen mit Astrazeneca-Impfstoff aus

16:26
15.03.2021
Auch Frankreich setzt Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca vorerst aus. Frankreich wolle bis zur Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA den Impfstoff erstmal nicht mehr einsetzen, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag beim französisch-spanischen Gipfel mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez im südwestfranzösischen Montauban. Es handle sich um eine „Vorsichtsmaßnahme“, und es bestehe die Hoffnung, dass die Impfungen mit Astrazeneca schnell wieder aufgenommen werden könnten. Macron gab an, Astrazeneca bis mindestens Dienstagnachmittag aussetzen zu wollen.

Zuvor hatte Deutschland die Impfungen mit dem Impfstoff ausgesetzt. Vorausgegangen waren Meldungen von Blutgerinnseln im zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Impfung mit dem Präparat, wie das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mitteilte. Es handele sich um einen vorsorglichen Schritt, dem eine entsprechende Empfehlung des zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) vorangegangen sei, sagte ein Sprecher. Auch in anderen Ländern waren die Impfungen mit Astrazeneca vorerst ausgesetzt worden.

dpa

Industrie- und Handelskammern fordern „Post-Corona-Programm“

11:45
15.03.2021
Die künftige Landesregierung im Südwesten muss nach Ansicht der Industrie- und Handelskammern möglichst schnell klare Perspektiven für die Wirtschaft schaffen. „Wir brauchen ein Post-Corona-Programm, das ganze Ökosysteme wieder aufbaut“, sagte der Präsident des Industrie- und Handelskammertages (BWIHK), Wolfgang Grenke, am Montag. Er verwies auf die Zukunft der Innenstädte oder auch den von der Pandemie schwer gebeutelten Tourismus. Zugleich müssten die Herausforderungen aus der Vor-Corona-Zeit angegangen werden: etwa die Digitalisierung, die Mobilität oder die Energieversorgung.

Die Bauwirtschaft forderte die Parteien auf, taktische Erwägungen zurückzustellen und sich rasch über die wichtigsten Zukunftsfragen zu einigen. Um den wirtschaftlichen Aufschwung zu sichern, brauche es zielgerichtete Investitionen, sagte der Präsident der Landesvereinigung Bauwirtschaft, Bernhard Sänger.

Rückenwind von der künftigen Landesregierung erhofft sich auch der Genossenschaftsverband. Die Corona-Krise zeige, wie wichtig Genossenschaften für die Stabilität der Wirtschaft und eine sichere Versorgung seien, sagte Verbandspräsident Roman Glaser.

dpa

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