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Spahn mahnt zu Geduld: Impfstoff ist weltweit knapp

10:23
30.12.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnt nach dem Start der Corona-Schutzimpfungen zu Geduld. „Der Impfstoff ist auf der ganzen Welt knapp“, sagte Spahn am Mittwoch in Berlin. Er verstehe, dass viele Menschen gerade ungeduldig würden und so schnell wie möglich geimpft werden wollten. Zug um Zug würden mehr Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer und weitere Impfstoffe zur Verfügung stehen.

„Der Impfstart ist gelungen“, bilanzierte Spahn, nachdem am Sonntag EU-weit die Impfungen begonnen hatten. Mehr als 1,3 Millionen Dosen würden allein in Deutschland noch in diesem Jahr ausgeliefert, über 60.000 Deutsche vor allem in Pflegeheimen seien bereits geimpft.
„Lassen wir jetzt denjenigen den Vortritt, die die Impfung am dringendsten brauchen, weil sie sie am besten schützt“, sagte Spahn und nannte Hochbetagte, Pflegebedürftige und jene, die sie betreuen. Explizit rief der Minister Mediziner und Pflegekräfte auf, sich impfen zu lassen. Sie hätten eine „doppelte Verantwortung“. „Sie sind Vorbild für viele, und sie schützen sich und andere“, sagte Spahn.

epd

England erlebt neuen Höchststand bei Corona-Krankenhauspatienten

10:05
29.12.2020
Die Zahl der im Krankenhaus wegen Covid-19 behandelten Patienten hat in England den Spitzenwert von April überstiegen. Am Montagmorgen wurden 20 426 Menschen in Kliniken behandelt, wie aus offiziellen Zahlen hervorging. Den vorherigen Höchststand hatte es am 12. April mit 18 974 Patienten gegeben. Der Chef der britischen Gesundheitsversorgung NHS, Simon Stevens, sagte, das Kranken- und Pflegepersonal sei zurück „im Auge des Sturms“.

Die britischen Behörden machen eine neue Coronavirus-Variante verantwortlich für die steigenden Infektionszahlen. Sie wurde zuerst im Südosten Englands entdeckt. Für fast die Hälfte der Bevölkerung Englands gelten strenge Beschränkungen, um die Ausbreitung einzudämmen.
Impfstoffe gegen das Virus machten Hoffnung, sagte Stevens. Er schätzte, alle gefährdeten Personen in Großbritannien könnten bis zum Ende des Frühjahrs gegen Corona geimpft sein.

AP

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