Letztes Update:
20200327160214

Desinfektionsflaschen und Schutzmasken in Krankenhäusern gestohlen

14:02
02.03.2020
Beim Versuch, sich vor dem neuartigen Coronavirus zu schützen, greifen manche Menschen zu rabiaten Mitteln: Aus Krankenhäusern wurden bereits Desinfektionsflaschen aus den öffentlichen Spendern geklaut. Das komme vereinzelt vor, berichtete ein Sprecher der drei Malteser-Krankenhäuser am Niederrhein am Montag in Duisburg. Der Zusammenhang mit dem Coronavirus sei offensichtlich. Desinfektionsmittel sind derzeit knapp. In vielen Apotheken und beim Großhändler sind sie vergriffen. Die „Rheinische Post“ hatte zuvor berichtet.

dpa

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Hotels und Gastronomen sehen Einbußen wegen Coronavirus

14:00
02.03.2020
Abgesagte Tagungen, Empfänge und Feiern - durch das neuartige Coronavirus entgehen Hotels und Gastronomen nach Angaben des Branchenverbandes Dehoga Einnahmen in unbezifferter Höhe. Einzelne Hotels an Messestandorten berichteten von erheblichen Stornierungen, teilte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband am Montag in Berlin mit. Unter den Absagen großer internationaler Messen in Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Berlin litten nicht nur Hotels, sondern auch sehr stark Catering-Firmen sowie Restaurants, die Messebesucher bewirten.

dpa

Reiseverband rechnet mit mehr Unsicherheit bei Urlaubern

13:56
02.03.2020
Die verstärkte Ausbreitung des Coronavirus dürfte nach Ansicht des Deutschen Reiseverbands (DRV) zu Unsicherheit bei Urlaubern führen. Buchungszahlen vom Februar lägen aber erst Mitte März vor, sagte ein DRV-Sprecher. Es sei naheliegend, dass es Rückgänge gegeben haben dürfte. Nach der ITB-Absage in Berlin hätten viele Veranstalter als vertrauensbildende Maßnahmen allerdings ihre Stornierungsregeln gelockert. "Das soll den Kunden Sicherheit geben, dass sie bei einem Veranstalter deutlich besser abgesichert sind." 

rtr

GEW-Vorsitzende zeigt sich überrascht von Virus-Ängsten der Lehrer

13:53
02.03.2020
Die baden-württembergische Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Doro Moritz, ist überrascht von den Ängsten der Lehrkräfte vor dem neuartigen Coronavirus. „Zunächst habe ich gedacht, sie gehen entspannt in die Schule“, sagte Moritz am Montag dem Südwestrundfunk. „Mich haben über das Wochenende aber einige Mails erreicht, die von "extremer Angst" und von "Katastrophenlage" in Baden-Württemberg sprechen.

Das hat mich angesichts der Situation doch überrascht.“
Zuvor hatte das Kultusministerium Lehrer, Schüler, Kita-Kinder und Erzieher zum Ende der Faschingsferien aufgefordert, vorerst zu Hause zu bleiben, sollten sie in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet des Coronavirus gewesen sein. Das Robert Koch-Institut in Berlin zählt zu diesen Regionen unter anderem die gesamte Region Lombardei in Norditalien.

dpa

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