Die USA haben die größte Impfkampagne in ihrer Geschichte gestartet. Mitarbeiter des dortigen Gesundheitswesens erhielten am Montag erste Spitzen gegen das Coronavirus. Der Impfstoff stammt vom US-Unternehmen Pfizer und seinem deutschen Partner Biontech. Es ist der erste, den die US-Arzneimittelbehörde FDA für eine Notfallverwendung gegen das Coronavirus zugelassen hat. Auch Großbritannien hat den Impfstoff erlaubt. Die britische Impfkampagne hat vergangene Woche begonnen.
Die Zahl der Toten mit dem Virus in den USA näherte sich am Montag der Marke von 300 000. Als erste werden in den USA Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Bewohner von Pflegeheimen gegen das Coronavirus geimpft. Jede Woche sollen weitere Dosen des Impfstoffs eintreffen. Die FDA entscheidet in dieser Woche, ob sie auch den Impfstoff des US-Unternehmens Moderna gegen das Coronavirus zulässt.
Die Impfungen können vorübergehend Fieber, Müdigkeit und Schmerzen verursachen. In Großbritannien werden mehrere schwere allergische Reaktionen auf den Impfstoff von Pfizer und Biontech untersucht. Die FDA hat Anbieter angewiesen, niemanden zu impfen, der allergische Reaktionen auf irgendeinen der Bestandteile des Impfstoffs hatte.