Letztes Update:
20201207141119

Finanzspritze für chinesischen Impfstoffhersteller

11:39
07.12.2020
Das chinesische Pharmaunternehmen Sinovac Biotech erhält eine Finanzspritze in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Dollar zur weiteren Entwicklung seines Corona-Impfstoffkandidaten CoronaVac. Das in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gelistete Pharma-Forschungsunternehmen Sino Biopharmaceutical investiert nach eigenen Angaben vom Montag umgerechnet 425 Millionen Euro. Zugelassen ist der Impfstoff bislang nicht.

Das Vakzin habe aber bereits "entscheidende Meilensteine" bei klinischen Tests in Asien und Lateinamerika erreicht, erklärte Sinovac-Chef Yin Weidong. CoronaVac ist einer der vielversprechendsten Impfstoffkandidaten des Unternehmens Sinovac. Bis Ende des Jahres sollen 600 Millionen Dosen produziert werden. Das Mittel hatte im November für Aufsehen gesorgt, weil es bei klinischen Studien in Brasilien nach Angaben der dortigen Aufsichtsbehörden zu einem Zwischenfall gekommen war.

afp

Italien lockert regional die Beschränkungen

13:15
06.12.2020
In mehreren italienischen Regionen sind die strikten Corona-Beschränkungen gelockert worden. Unter anderem in der Toskana, in Kampanien und dem Aostatal dürfen die Menschen seit Sonntag wieder innerhalb ihrer Region reisen, diese aber weiterhin nicht verlassen. Der Einzelhandel ist wieder geöffnet, nur Restaurants und Bars müssen weiterhin geschlossen bleiben.

In der Region Abruzzen im Zentrum des Landes herrschen weiterhin strenge Einschränkungen. Die Bewohner dürfen ihre Häuser nur für die Arbeit, Lebensmitteleinkäufe oder Arztbesuche verlassen oder um ihre Kinder zur Schule zu bringen.

Italien war das erste Land in Europa, das von der Pandemie getroffen wurde. Seitdem starben knapp 60.000 Menschen an oder mit dem Coronavirus. In der zweiten Welle hatte zuletzt der Druck auf die Krankenhäuser wieder nachgelassen, die Ansteckungskurve flachte ab.

afp

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