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20201206121510

Polen: Inzwischen eine Million Infektionen

11:25
02.12.2020
In Polen hat die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Infektionen die Marke von einer Million überschritten. Innerhalb von 24 Stunden kamen 13 855 Neuinfektionen hinzu, wie das Gesundheitsministerium in Warschau am Mittwoch mitteilte. Im gleichen Zeitraum starben 609 Menschen. Damit liegt die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie bei rund 1,14 Millionen. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner. Deutschland hat das Nachbarland als Risikogebiet eingestuft.

Zuletzt ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen in Polen deutlich zurückgegangen. Der bisherige Höchststand war Anfang November mit knapp 28 000 Fällen erreicht worden. Daraufhin hatte die Regierung weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens verfügt. Alle Schulen wurden auf Fernunterricht umgestellt. Kinos, Theater und Museen wurden erneut geschlossen - ebenso wie Geschäfte in Einkaufszentren, mit Ausnahme von Lebensmittelläden und Apotheken. Mittlerweile wurden die Auflagen für den Einzelhandel wieder gelockert, in der Vorweihnachtszeit wird es auch verkaufsoffene Sonntage geben.

dpa

Massentests in Hildburghausen gestartet

11:43
01.12.2020
Im thüringischen Corona-Hotspot Hildburghausen haben am Dienstag freiwillige Massentests von Kindergarten- und Schulkindern sowie Erziehern begonnen. Sie sollen nach Angaben des Landratsamtes ermöglichen, dass Schulen und Kindergärten, die wegen des explosionsartigen Anstiegs der Corona-Infektionen am 25. November geschlossen worden waren, wieder öffnen können. Als Erste beteiligten sich Mädchen und Jungen einer Kita in der Stadt Hildburghausen sowie Bürgermeister Tilo Kummer (Linke) an den Schnelltests.

Damit haben erstmals Kindergarten- und Schulkinder sowie ihre Erzieher einer gesamten Region die Möglichkeit, sich auf das Coronavirus untersuchen zu lassen. Der Südthüringer Kreis Hildburghausen an der Landesgrenze zu Bayern war tagelang die Region in Deutschland mit der höchsten Inzidenz mit bis zu 630 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen. Am Dienstag ging der Wert weiter zurück und lag bei 519.

Nach einer in der Nacht zu Dienstag veröffentlichten neuen Verordnung des Kreises laufen die Tests bis zum 4. Dezember. Kindergärten und Schulen, an denen es Schnelltests gab, können Kinder und Jugendliche mit negativem Ergebnis am Folgetag wieder betreuen. Unabhängig davon sollen alle Schulen des Kreises am 14. Dezember wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen, heißt es in der Verordnung.

Nach Angaben des Landratsamtes Hildburghausen können sich etwa 8000 Kita- und Schulkinder sowie etwa 1000 Pädagogen und andere Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen freiwillig testen lassen. Dafür seien die Voraussetzungen geschaffen. Wie viele sich letztlich beteiligen, sei offen.

dpa

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