Der britische Pharmakonzern AstraZeneca ist Insidern zufolge Ziel eines Angriffs mutmaßlicher Computer-Hacker aus Nordkorea geworden. Die Angreifer hätten sich über die Plattformen Linkedin und WhatsApp an Mitarbeiter des Konzerns gewandt, der sich gerade ein Rennen mit der Konkurrenz um einen Impfstoff gegen Corona liefert, sagten zwei mit dem Fall vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Sie hätten sich als Headhunter ausgegeben und manipulierte Bewerbungsunterlagen verschickt. Diese hätten einen Code enthalten, mit dem die Angreifer auf die Computer ihrer Opfer zugreifen wollten. Dies sei allerdings offenbar nicht gelungen.
Die nordkoreanische Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf erwiderte eine Anfrage für eine Stellungnahme nicht. Die Führung des weitgehend abgeschotteten Landes hatte in der Vergangenheit Vorwürfe von Cyberangriffen zurückgewiesen. AstraZeneca lehnte eine Stellungnahme ab.