Letztes Update:
20201111111749

Robert Skov bei Hoffenheim positiv auf Corona getestet

10:42
10.11.2020
Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim vermeldet einen weiteren Corona-Fall. Der dänische Nationalspieler Robert Skov wurde nach Clubangaben vom Dienstag bei seiner Nationalmannschaft positiv getestet und befindet sich in Quarantäne. Es gehe ihm gut, er sei symptomfrei. Zugleich habe sich der Verband entschlossen, einige Spieler und Trainer aus Vorsicht zu isolieren. Erst am Wochenende wurden Offensivmann Jacob Bruun Larsen und ein Mitglied des Betreuerstabs positiv auf das Virus getestet.

dpa

Pistorius warnt vor Radikalisierung von Corona-Leugnern

09:36
10.11.2020
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat vor einer Radikalisierung von Corona-Leugnern gewarnt. "Der Einfluss von Rechtsextremisten auf die Szene und die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen kann nicht wegdiskutiert werden und er darf nicht unterschätzt werden", sagte Pistorius. Zwar seien nicht alle, die gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gingen, Neonazis und Rechtsextremisten. Aber sie machten sich immer wieder, ob sie es wollten oder nicht, mit Rechtsextremisten gemein, die mit ihnen Seite an Seite demonstrierten.

Gleichzeitig zeige sich, dass sich die Bewegung der Corona-Leugner von innen heraus radikalisiere, auch ohne Einfluss von rechts, sagte Pistorius. Alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie würden als diktatorisch bezeichnet, und zwar aus zahlreichen unterschiedlichen politischen und ideologischen Richtungen der Bewegung. "Wir sehen uns sehr genau an, wer zum Umfeld dieser Gruppierungen gehört und wir beobachten weiter sehr genau, wie dynamisch sich Radikalisierungen innerhalb dieser Szene vollziehen", sagte der Minister.

dpa

PLO-Vertreter Erekat nach Corona-Erkrankung gestorben

09:36
10.11.2020
Der Generalsekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), Saeb Erekat, ist tot. Dies teilte die Fatah-Partei am Dienstag mit. Der 65-Jährige war wegen schwerer Atemprobleme nach einer Corona-Erkrankung Mitte Oktober nach Jerusalem ins Krankenhaus gebracht worden. Seither hatten Ärzte um das Leben des ehemaligen Unterhändlers bei Friedensgesprächen gekämpft. Nach einer Verschlechterung seines Zustands war er in Vollnarkose versetzt und künstlich beatmet worden.

Nach Angaben der Ärzte war die Behandlung besonders schwierig, weil Erekats Immunsystem nach einer Lungentransplantation vor drei Jahren unterdrückt war. Dazu seien die Corona-Erkrankung sowie eine bakterielle Infektion gekommen.

dpa

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