Letztes Update:
20201029125550

Bayern beschließt Kontaktbeschränkungen auch für Privaträume

12:55
29.10.2020
Im Kampf gegen das Coronavirus werden in Bayern ab dem 2. November noch strengere Kontaktbeschränkungen gelten als von Bund und Ländern vereinbart - nämlich ausdrücklich auch in Privaträumen. Zudem werden bis Ende November Veranstaltungen aller Art untersagt und nicht nur solche, die der Unterhaltung dienen - Ausnahmen gelten nur für Gottesdienste und Demonstrationen, hat das bayerischen Kabinett am Donnerstag in München beschlossen.

dpa

Heil: Manche werden durch Corona-Lage Job verlieren

12:30
29.10.2020
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sieht Deutschland "vor einem ziemlich harten Winter". Manche würden "aufgrund dieser Situation ihre Arbeit verlieren", sagt der SPD-Politiker in Berlin. Wenn es aber gelinge, die Infektionskurve in den Griff zu bekommen und wenn im kommenden Jahr ein Impfstoff verfügbar sei, "dann haben wir nach wie vor die Chance auf eine Frühjahrsbelebung". Allerdings werde es keine v-förmige Erholung mit einem raschen Ab- und Aufschwung geben. "Wir haben länger mit der Krise zu kämpfen", sagt Heil.

Reuters

Kein Mund-Nasen-Schutz im Parlament: Ordnungsruf für Petry

10:48
29.10.2020
Die frühere AfD-Politikerin Frauke Petry hat im Bundestag einen Ordnungsruf kassiert, weil sie ohne Mund-Nasenschutz durch den Plenarsaal gegangen ist. Bereits nach Petrys Weg zum Rednerpult hatte Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau (Linke), die die Sitzung leitete, die fraktionslose Petry ans vorgeschriebene Tragen einer Maske erinnert. Petry ließ aber auch auf dem Rückweg das Gesicht unbedeckt. „Setzen Sie bitte die Maske auf“, sagte Pau - und kurz darauf: „Da Sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, rufe ich Sie zur Ordnung. Setzen Sie bitte die Maske auf, ansonsten zieht das weitere Ordnungsmaßnahmen nach sich.“

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hatte Anfang Oktober angeordnet, dass in den Bundestagsgebäuden - einschließlich Plenarsaal - in der Regel eine Schutzmaske zu tragen ist und etwa im Plenarsaal am Platz abgenommen werden kann, wenn ein Mindestabstand von 1,50 zu anderen Personen gewährleistet ist. Zur Durchsetzung ist ein Zwangsgeld von bis zu 25 000 Euro möglich, auch eine Geldbuße bis 5000 Euro ist möglich - oder gar ein Hausverbot.

dpa

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