Letztes Update:
20191205172554

Lobbyieren für den Schutz der Natur

15:11
04.12.2019
Mit einer Akteur_in der EU-Politik sind die Teilnehmer_innen in den vergangenen zwei Tagen noch nicht in Berührung gekommen. Neben Parlamentarier_innen, Beamt_innen und Journalist_innen tummeln sich in Brüssel etwa 25.000 Lobbyist_innen, die versuchen, Einfluss auf die EU-Gesetzgebung zu nehmen – zum Beispiel im Auftrag des World Wildlife Fund (WWF). Im Brüsseler Büro der Natur- und Umweltschutzorganisation, die 1961 gegründet wurde, arbeiten in der Spitze 44 Mitarbeiter_innen. Die Schwerpunktthemen des WWF sind die Tierwelt, die Versorgung mit Frischwasser, der Schutz der Wälder und Ozeane, die Auswirkungen der Klimakrise, der Energiesektor und die Lebensmittelproduktion. -mb

Moritz Baumann

Von Seenotrettung und europäischen Feiertagen

14:00
04.12.2019
Inzwischen sind die Teilnehmer_innen mit zahlreichen S&D-Abgeordneten und Journalist_innen ins Gespräch gekommen. Doch der Wissensdurst lässt nicht nach, denn schließlich reicht es bei einer Recherche nicht aus, nur eine politische Richtung zu hören: Also nutzen Nino Kavelashvili und Claudia Bathe den Nachmittag für Interviews mit den EU-Abgeordneten Lena Düpont (rechtes Bild) von der Fraktion der Europäischen Volkspartei und Jan-Christoph Oetjen (linkes Bild) von der Fraktion Renew Europe. Thema ihrer Recherche: Seenotrettung. Mit Thomas Bickl vom Pressedienst der Fraktion der Europäischen Volkspartei sprachen Toni Lütgenau und Dennis Lonsdorfer unter anderem über die Idee eines europäischen Feiertages. Ihre Ergebnisse werden sie in den nächsten Tagen in journalistischen Beiträgen veröffentlichen. -mh

Marcus Hammes

Sechs Prioritäten, ein Erdbeben

11:24
04.12.2019
Den Korrespondent_innen stellt Ursula von der Leyen die Leitlinien ihrer Arbeit vor – zum Beispiel ihre sechs Prioritäten für die Europäische Union. 

In unterschiedlichen Konstellationen finden die Midday-Briefings der Kommission täglich statt. Mal gibt die Präsidentin, mal geben die Kommissar_innen und mal deren Sprecher_innen Informationen zu aktuellen Themen weiter. Heute wird das Briefing in 23 Sprachen simultan übersetzt.  

Was Von der Leyen unter anderem berichtet: Am Sonntag habe die Kommissionspräsidentin mit Rumäniens Präsident Klaus Johannis telefoniert, um über die katastrophale Situation in Albanien zu sprechen. Dort hatte ein Erdbeben verheerende Schäden angerichtet. Sie kündigte an, dass die Europäische Union beim Wiederaufbau der zerstörten Gebäude und Infrastruktur helfen wolle. Einer ihrer Kommissare sei auf dem Weg nach Albanien, um sich vor Ort einen Überblick zu verschaffen. 

"Wir müssen dem Westbalkan signalisieren, dass wir sie an unserer Seite wollen. Wir haben von Nordmazedonien und Albanien viel verlangt. Sie haben das umgesetzt und deswegen halte ich es für wichtig, dass wir an der Eröffnung der Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union festhalten", sagt Ursula von der Leyen. -mh

Marcus Hammes