Letztes Update:
20191203185340

"Eine traurige Entwicklung"

15:09
02.12.2019
Auch die aktuellen Entwicklungen in der Weltpolitik beschäftigen die Teilnehmer_innen. Thomas Klemm, Lokalredakteur bei der Südthüringer Zeitung und Freies Wort, fragt, wie die FES den Prozess im Iran und die Folgen des durch die USA gekündigten Atom-Abkommens bewertet. Matthias Hedder antowortet, dass es dazu – wie bei vielen Themen – keine Gesamtpositionierung innerhalb der Stiftung gebe. "Trotzdem ist das aus Brüsseler Perspektive natürlich eine traurige Entwicklung." Das Atom-Abkommen mit dem Iran sei ein besonderer Erfolg europäischer Außenpolitik – insbesondere der damaligen Hohen Vertreterin der Union für Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. "Und jetzt sieht man die Felle davon schwimmen." -mb

Moritz Baumann

Entscheidungs-Hub Brüssel

14:51
02.12.2019
Das FES-Büro in Brüssel wurde 1973 gegründet und ist in den vergangenen Jahren personell immer weiter gewachsen. Das liege laut Matthias Hedder vor allem daran, dass sich Brüssel immer weiter zu einem Hub entwickelt habe. „Hier wird einfach immer mehr entschieden“, sagt er. Die FES in Brüssel beschreibt er als eine Art Dienstleister_in für die weiteren Auslandsbüros der Stiftung. „Die Kolleg_innen kommen mit Politiker_innen, Journalist_innen und Nachwuchskräften zu uns, um sich über die Arbeit der Europäischen Union und aktuelle Debatten zu informieren.“ -mh

Marcus Hammes