Acht nachhaltige Bremer Startups testen auf dem Breminale Festival ihre Geschäftsideen. Am Freitagnachmittag erkunden viele Gäste das Startup Camp, das im Park direkt neben dem neuen Zwergendorf liegt. Sie sprechen mit den Gründern, teste die Produkte. Am Ende können sie ihr Feedback geben.
Nachhaltige Mode bietet etwa Viktoria Theoharova mit ihrer Marke Huddy an. Seit 2018 verkauft sie ihre Mode in Bremen, zunächst in der Neustadt, seit Kurzem in der Bischofsnadel. "Viele Menschen wünschen sich nachhaltige Mode. Das Konzept kommt super an", sagt Theoharova. "Ich bin der Meinung, dass man nicht nur sich selbst, sondern auch der Natur etwas gönnen sollte. Das war meine Hauptmotivation für meine Startup-Idee." Die Gründerin verkauft nun seit gut einem Jahr maßgeschneiderte Mode aus Bio-Baumwolle. Auf dem Festival kommt ihr Stand gut an. "Viele bleiben stehen und sind interessiert. Ich bin ganz glücklich darüber."
Auch Moritz Armbrust ist im Park dabei. Er ist einer der Gründer der Patavinus-App. Diese hilft, verlorene Wertsachen wiederzufinden, etwa Schlüssel, Koffer oder Smartphones. Das Prinzip: Nutzer kennzeichnen ihre liebsten Gegenstände mit einem QR-Code. Verlieren sie diese, können Finder sie kontaktieren. "Die Festivalbesucher sind super offen. Einige haben sich bereits einen Schlüsselanhänger mit QR-Code gekauft. Die Reaktionen sind super", sagt Moritz Armbrust. Noch stehen die Gründer der App am Anfang. Sie hoffen, dass ihre Idee bald durchstarten wird.
An Tung Phams Stand können Gäste das koreanische Nationalgericht Kimchi kostenlos probieren - nachhaltig und in Bioqualität.
Phams Frau Minh hatte die Idee, Kimchi in Gläsern auch in Supermärkten anzubieten. "Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig", sagt Pham. "Wir freuen uns, dass wir auf dem Festival unser Produkt "Hana Kimchi" vorstellen können. Viele probieren es. Einige finden es zu scharf, aber das ist eben Kimchi."
Bis Sonntag könnt ihr noch die Startups besuchen und die Produkte testen.