Um 22.30 Uhr spielt die Berliner Rockband Kensington Road im Bremen-Vier-Zelt. Noch sitzen sie im Backstagebereich, essen Gulasch und Nudeln, dazu gibt es Haake-Beck. Im Hintergrund hört man den Soundcheck von dem dänischen Sänger Christopher, der nachher noch auf unserem Dach ein Interview geben wird. "Wir sind professionell aufgeregt", sagt Kensington Road-Sänger Stefan Tomek. "Gleich gehen wir noch einmal über das Gelände und versuchen noch etwas zu entspannen." Die Musiker sind das erste Mal auf der Breminale. "Das Gelände ist Wahnsinn. Es ist ein super nettes Team. Es ist sehr familiär und so nah am Wasser. Uns gefällt es super gut", sagt Keyboarder Michael Pfrenger. Die Männer treten den ganzen Sommer auf Festivals auf. Am Samstag sind sie auf dem Festival "Bochum Total", danach geht es gleich weiter. "Es ist anstrengend, vor allem körperlich", sagt Schlagzeuger Jan Türk. "Es ist sehr wichtig, dass wir uns auch Ruheoasen zwischendurch gönnen, so wie jetzt auch. Nur zum Festival fahren, um dann gleich wieder abzureisen, bringt keinen Spaß." Am Freitag haben sie einen weiteren Auftritt, im Plattenladen Hot Shot Records. Dort treten sie um 13 Uhr unplugged auf.
Elena Matera