Union will sich nicht länger mit der Enttäuschung über die verpassten Chancen zum Direktaufstieg beschäftigen, sondern daraus neue Kraft schöpfen. „Optimal wäre es, wenn wir die negative Energie in eine Trotzreaktion umwandeln könnten“, sagte Trainer Urs Fischer vor dem ersten Relegationsspiel des Berliner Fußball-Zweitligisten gegen den VfB Stuttgart.
Im Gegensatz zum jüngsten Spiel in Bochum, als Union zwei Tage vorher anreiste und dann mit einem 2:2 den direkten Aufstieg aus der Hand gab, wird sich Union erst 24 Stunden vor der Partie auf den Weg nach Stuttgart machen. Die Favoritenrolle sieht Fischer klar beim VfB. „Es geht um den Aufstieg. Man hat etwas zu verlieren. Ich kann mir vorstellen, dass bei den Stuttgartern der Druck ein bisschen größer ist als bei uns“, meinte Fischer: „Aber wir erlegen uns auch selbst einen gewissen Druck auf, unser Ziel noch zu erreichen.“
dpa