"Die guten Leute überlegen sich heute zwei mal, ob sie wirklich Journalist werden sollen", sagt Roger deWeck. Denn die Verdienstmöglichkeiten seien verglichen mit anderen akademischen Berufen extrem gering. Viele entschieden sich daher für eine Karriere in der PR statt im Journalismus, weil sie dort nicht weiter kämen. Investigativer Journalismus hatte es immer schwer, weil er viel Geld kostet und viel Zeit beansprucht, räumt Markus Reuter von netzpolitik.org ein. Auf die Bürgermedien treffe dies allerdings nicht zu, kommentierte der Vorsitzende des Bundesverbandes Bürgermedien später aus dem Publikum. Hier gebe es auch nach 35 Jahren keinerlei Nachwuchsprobleme. -vv