Der Tag beginnt dem Anlass entsprechend. Das Wetter vermittelt keine Freude. Kurz nach 6 Uhr weht ein eisiger Wind durch die leeren Straßen der Hauptstadt. Private Wachleute treten vor hochwertiger Übertragungstechnik von einem Fuß auf den anderen. Mitarbeiter der Stadtwerke räumen Parkverbotsschilder weg und bringen Barrieren in Stellung. Am Knuedler wärmen sich Fernsehtechniker die Hände an ihren Kaffeetassen.
Gegen 7 Uhr beziehen erste Polizisten im abgesperrten Bereich zwischen Palais und Kathedrale Stellung. Hundestaffeln suchen jeden Winkel nach Sprengstoff ab. Mittendrin auch erste Trauergäste, aus Utrecht, aus Stuttgart und aus Luxemburg, die sich ihren Platz bei Zeiten gesichert haben.
Gegen 7.30 Uhr setzt der Regen ein. Bei knapp drei Grad Außentemperatur macht dies den Tag nicht angenehmer.
Steve Remesch