Am 27. Januar wird bundesweit den Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Anstatt einer Gedenkrede wurde heute im Sächsischen Landtag das „Quatuor pour la fin du temps“ („Quartett auf das Ende der Zeit“) des französischen Komponisten Olivier Messiaen aufgeführt.
Messiaen verbrachte neun Monate im Görlitzer Kriegsgefangenenlager, wo er das Werk fertigstellte und zusammen mit anderen Lagerinsassen auch zur Uraufführung brachte.
Es musizieren Sofia von Freydorf (Violoncello), Elsa Klockenbring (Violine), Sebastian Ludwig (Klavier) und Moritz Pettke (Klarinette).
Die Musiker hatten sich als Ensemble im Sommer 2020 im Rahmen des Wettbewerbs für die Aufführung des Quartetts zum 80. Jahrestags dessen Uraufführung beim Meetingpoint Music Messiaen e.V. beworben.
Wer den berührenden Tönen lauschen möchte, kann dies unter https://www.youtube.com/watch?v=1E6UNNXt8xw tun.
Sachsen.de