🚨 Es gibt einen weiteren ASP-Fall im #MeinZuhauseLKGR
Bei einem Wildschwein-Kadaverfund wurde durch das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) ein weiterer Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt.
📍Der Fundort liegt in der bestehenden Pufferzone und befindet sich ca. 2 Kilometer westlich des Flugplatzes Rothenburg und ca. 3,5 Kilometer von der Neiße entfernt. Da dies südlich – also außerhalb des bisherigen gefährdeten Gebietes liegt, müssen die Restriktionszonen erweitert werden.
🐗 Bei dem positiven Fund handelt sich ein um einen Keiler, der im Rahmen der regelmäßigen Fallwildsuche, die in der Pufferzone systematisch durchgeführt wird, aufgefunden wurde.
Die Sachverständigengruppe sowie der ASP-Krisenstab des Sozialministeriums werden sich zeitnah zu weiteren Abstimmungen treffen. Die neuen Restriktionszonen werden in der kommenden Woche in zwei Allgemeinverfügungen bekanntgegeben.
Die epidemiologischen Untersuchungen sind bereits aufgenommen worden. Zunächst wird um den Fundort mit einem Radius von zwei bis drei Kilometern ein mobiler Elektrozaun gezogen, um eine Versprengung eventuell weiterer infizierter Tiere zu verhindern. Das bestehende gefährdete Gebiet und die Pufferzone werden schnellstmöglich räumlich angepasst. Die neu hinzugekommenen Teile des gefährdeten Gebietes werden ebenfalls schnellstmöglich mit einem Festzaun eingezäunt.
Zudem wurde bei einem Wildschwein, das in der Nähe von Skerbersdorf, ca. 80 Meter von der polnischen Grenze entfernt tierseuchenrechtlich entnommen wurde, das ASP-Virus durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt.
Mit diesen beiden neuen Fällen erhöht sich die Zahl der ASP-positiven Fälle in Sachsen auf 19Sozialministerium Sachsen weiteren Vorgehen findet Ihr unter: http://asp.landkreis.gr
Sozialministerium Sachsen