Ist der niedlich!“ scheint Waschbärendame Frieda beim Anblick ihres kleinen Abbildes in Plüsch zu denken. Dieser kleine Kerl ist tatsächlich knuffelig und kuschelweich und im Gegensatz zu unseren echten Tieren, die momentan wegen der Schließung nicht zu sehen sind, live zu sehen und sogar zu erwerben. Neben vielen anderen Geschenkideen und Gutscheinen wartet er in unserem Zooladen, der Montag-Samstag von 10-16 Uhr für Euch geöffnet hat!
Waschbären sind ursprünglich in Nord- und Mittelamerika beheimatet, doch mittlerweile sind die Tiere auch in weiten Teilen Deutschlands und den angrenzen Ländern heimisch. Auch in Nordfrankreich und im Süden Weißrusslands und sogar in Japan gibt es Populationen. All diese Tiere gehen auf ausgesetzte oder aus Pelztierfarmen und Gehegen entwichene Exemplare zurück. Inwieweit sie als „Neozoen“ die heimische Tierwelt beeinträchtigen, ist umstritten und noch nicht abschließend geklärt. Aber wenn man das Pech hat, dass sich die hübschen Kleinbären auf dem eigenen Dachboden einrichten, dann ist es um die Nachtruhe geschehen, und auch die Nachbarn haben ihre Freude. Denn auf der Suche nach Nahrung kippen die kleinen Räuber schon auch mal eine Mülltonne um.
Waschbären sind enorm anpassungsfähig und clever, außerdem können sehr gut sehen, hören und riechen. Aber ihr wichtigster und hochentwickeltster Sinn ist der Tastsinn. Jeden gefundenen Gegenstand betasten sie mit ihren besonders geschickten und äußerst sensiblen Vorderpfoten. Wenn wir wieder geöffnet haben, können unsere Besucher diese Verhaltensweisen besonders gut beobachten, da die Tierpfleger Friedas tägliche Rationen zu ihrer Beschäftigung oft in kniffligen Verpackungen verstecken.