Geschafft! Oberbürgermeister
Thomas Zenker konnte als Vertreter des Abwasserzweckverbandes „Untere Mandau“ am Freitag gemeinsam mit dem Geschäftsführer der SOWAG Michael Kuba und allen am Bau Beteiligten das neue Regenüberlaufbauwerk RÜ17 im Weinauring den Anwohnern präsentieren. 1,4 Millionen Euro und mehrere Tonnen Beton schwer, wirkt es von außen beinahe unspektakulär, bietet aber eine viel bessere Absicherung. Wer erinnert sich nicht, als es hieß: “Wohnsiedlung versinkt in Fäkalien“? Das war zwar pressetauglich drastisch übertrieben, im Kern aber nicht völlig falsch, denn die Bewohner der Siedlung „An der Aue“ hatten jahrelang damit zu kämpfen, dass sie wegen der Fehlplanung der Kanalisation in den frühen 90er Jahren bei jedem Starkregen bangen mussten. Die Entwässerung der versiegelten Flächen zwischen Schiller- und Görlitzer Straße und der Sammler der Entwässerung aus Eckartsberg, Oberseifersdorf und Zittau Nord flossen bislang im 800er Kanal im Weinauring zusammen. Mancher Rückstau drückte dann die Kanaldeckel in der Komturstraße nach oben und brachte die erwähnte ekelhafte Flut in die Siedlung. Jetzt konnte der Wasserspiegel in den Kanälen um 70cm gesenkt werden, indem sie getrennt wurden und der Abschlag bei Starkregen über eine Siebanlage in die Eckartsbach erfolgen kann. Die Technik und Grenzwertberechnung ist selbstverständlich in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde erfolgt und genehmigt worden. „Ich bin den Mitgliedergemeinden im Abwasserzweckverband sehr dankbar, dass wir gemeinsam diese Baumaßnahme getragen haben. Hier funktioniert die kommunale Familie wirklich solidarisch“, erklärte OB Zenker. Auch die Einwohner rund ums Bauwerk besichtigten den neuen Bau und dankten für die gefundene Lösung.