Grenzen spielten und spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle. Oft trennend – und wenn sie überwunden sind, sehr verbindend. Es gibt sie auch
#vorunsererhaustür. Eine hat die Region der Oberlausitz besonders und bis heute geprägt. Mit dem Wiener Kongress kam es durch die historische Grenzziehung zu einer „Teilung“ von Sachsen und Preußen. Heute sind die Sächsisch-Preußischen Grenzsteine nicht nur ein verfassungs- und landesgeschichtlich bedeutsames Zeitdokument, sie erfreuen auch – oft gut gepflegt – als Rast- und Orientierungspunkt 🧭 den Wanderer.
Stefan aus Oppach hat uns wieder mit auf heimatliche Tour genommen und sendet uns heute Grüße von der
Oberlausitzinternen Grenze:
Lage: an der S 122 zwischen Kleinradmeritz und Reißaus, schwarz-weißer Grenzstein (Preußische Oberlausitz) und grün-weißer Grenzstein (Sächsische Oberlausitz), Grenze von 1815 bis 1945 (das ist auch der Zeitraum der Zugehörigkeit eines Teils der Oberlausitz zu Schlesien). Die Nr.7 bis Nr.52 dieser Zeitzeugen findet man übrigens auf dem Gebiet unseres Landkreises
https://bit.ly/36zbB14
🗺 Karte aller bekannten Grenzsteine:
https://bit.ly/2LWZ51N
Hintergrund: Corona bestimmt derzeit unser Leben und unseren Alltag. Trotz Ein- und Beschränkungen liegt
#vorunsererhaustür ein unentdecktes Land. Wir kennen die Welt vor "unserer" Haustür 🚪. Aber wie sieht es ganz speziell vor Eurer aus? Viele von Euch sind sehr aktiv unterwegs und können uns mit viel Heimatliebe und Hintergrundinfos davon berichten. Danke dafür 😊.
#vorunsererhaustür #unbezahlbarland