Zum 100. Geburtstag von Herbert Hirche im Jahr 2010 packte das Werkbundarchiv - Museum der Dinge seine Schätze aus: Zeichnungen, Skizzen, Pläne, Briefe und Fotos eröffneten neue Einblicke in das Leben und Werk Hirches und feierte den Architekten, Möbel- und Produktdesigner als einen der prägenden Werkbund-Gestalter der deutschen Nachkriegszeit. Als Sohn eines Stellmachers wird Herbert Hirche 1910 in Görlitz geboren, er studierte nach Wandervogeljugend, Tischlerlehre und Wanderschaft ab 1930 am Bauhaus in Dessau und Berlin und wurde nach dessen Schließung im Jahr 1933 Mitarbeiter von Ludwig Mies van der Rohe und Lilly Reich, später von Egon Eiermann. Nach dem Krieg arbeitete Hirche unter Hans Scharoun an der Aufbau-Planung von Berlin und wurde Mitglied der sich neu formierenden Berliner Werkbund-Gruppe.
Ein Projekt in Görlitz widmet sich im Bauhausjahr bauhaus100 Herbert Hirche. Es ist eine Wiederentdeckung und Bauhaus-Spurensuche in Görlitz: Herbert Hirche (1910-2002) zum 110. Geburtstag. Gefördert wird das Projekt durch das Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
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