++ KEIN WUNDER - FÜCHSE GEWINNEN PLAYDOWN-GENERALPROBE GEGEN LANDSHUT ++
Es hat nicht sollen sein! Zwar erfüllten unsere Weißwasseraner am Wochenende ihre doppelte Siegpflicht. Und ganz ohne Zweifel waren es die wenig guten Matches im November und Dezember, die unsere Blau-Gelben in die Bredouille brachten. Aber die Art und Weise, wie das Pendel heuer doch noch zu unseren Ungunsten ausschlug, war mehr als bitter. Denn als die Partie mit dem 3:0 über den EV Landshut beendet war, standen unsere Ostsachsen tatsächlich doch noch in den Pre-Playoffs. Bad Nauheim führte gegen Kaufbeuren, Crimmitschau in Bayreuth. Das hätte gereicht. Derweil die Fans schon die Nichtabstiegs-Party einläuteten, drehten die Allgäuer mit einem Doppelschlag das Spiel zu ihren Gunsten, Bad Tölz glich in Dresden doch noch aus. EHC-Stadionsprecher Branko Frischke hielt die fast komplett in der Halle ausharrenden Besucher auf dem Laufenden, bis Dresden das Penaltyschießen gewann und damit klar war, dass die Füchse in die Playdowns müssen. Doch damit nicht genug! Eine trotz Videobeweises getroffene Entscheidung in Dresden, wonach Lubor Dibelkas Penalty zwar unstrittig im Tor war, der Schütze aber angeblich den zweiten Versuch bemüht habe, kann nur unter „höchst merkwürdig“ verbucht werden. Und so bleibt es neben den vielen eigenen Unzulänglichkeiten, die zahlreiche Punkte kosteten, auch dabei, dass die Lausitzer Füchse in dieser Saison sehr wenig vom Glück verfolgt waren. Wie dem auch sei: Nun gilt es, gegen den EV Landshut den Ligenverbleib möglichst schon in Runde eins zu sichern. Dazu bedarf es allerdings durchweg der Wochenendleistungen – ohne Wenn und Aber!
Unsere Mannschaft startete schnell und druckvoll, beschäftigte die Gäste sofort, hatte aber zunächst bis auf zwei Abschlüsse aus der Ferne wenig Gefährliches zu bieten. In Minute vier gab es dann die ersten Großchancen. Erst scheiterte Clarke Breitkreuz an Torwart Patrick Berger, anschließend auch Jordan George direkt aus der Mitte. Darcy Murphy hatte schräg von rechts freie Bahn, zielte aber über das Kreuzeck (8.). Direkt im Gegenzug meldeten sich die Gäste im Spiel an. Robbie Czarnik zog auf und davon und vor unser Tor. Aber da stand mit Mac Carruth heuer ein sehr aufmerksamer Hüter. Mit einer guten Möglichkeit von Thomas Reichel, der frei Tormitte verzog (12.), endete die Überlegenheit der Heimischen zunächst. Mathieu Pompei überlief Mike Hammond, fand aber in Carruth seinen Meister (13.). Dann gab es die erste Strafe, und zwar gegen Tomas Andres. Aber unser Unterzahlspiel war bestens. Erst als die Füchse bereits wieder komplett waren, erreichte ein langer Pass den schnell anlaufenden Maximilian Forster. Dessen Direktschuss klatschte an den Außenpfosten (17.). Torlos ging es in die erste Pause.
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