++ NUR NOCH ZWÖLFTER! - AUSWÄRTSMISERE RÜCKT DIE FÜCHSE AN DEN ABGRUND ++
Da hilft dann nicht einmal mehr Galgenhumor… Halten wir es zunächst mit ein paar Zahlen: Die letzten sechs Matches der Füchse auf fremdem Eis gingen samt und sonders verloren. Oder auch nicht ganz unbeeindruckend: Nur drei der letzten 18 Partien (!) in der Fremde konnten gewonnen werden. Sind das die Zahlen eines Playoff-Teams? Unser Förderlizenzspieler Sebastian Streu war heute übrigens nicht am Start. Damit steht er bei nun 17 Matches für die Oberlausitzer. Eine Spielberechtigung in den Playdowns (oder Playoffs) erwirbt man sich mit 20 Einsätzen. Noch zwei Hauptrundenspiele stehen an. Noch sechs Punkte sind zu vergeben. Jetzt wieder vier Zähler Rückstand haben die Weißwasseraner auf das rettende Ufer „Platz zehn“. Sogar Bayreuth ist mit dem Auswärtssieg heute in Landshut inzwischen an den Blau-Gelben vorbeigezogen. Die hatten es in Heilbronn in der Hand, mit einem eigenen Erfolg die Hoffnungen auf ein versöhnliches Hauptrundenende am angenehmen Leben zu halten. Aber ab etwa 20.50 Uhr ging schief, was schief gehen konnte! Denn während die Falken mit dem Mute der Verzweifelung das Spiel noch holten, fuhren die Unsrigen nicht nur erneut geschlagen nach Hause. Dresden machte in Ravensburg aus einem 0:4 nach dem ersten Drittel noch ein 5:4 und ließ so unsere Hoffnungen auf die Pre-Playoffs auf ein Minimum schwinden. Ja, Wunder gibt es immer wieder! Ein solches ereignete sich auch 2007 und sollte spätestens ab sofort allenthalben wieder präsent sein. Denn damals hielt sich eine Mannschaft auch bis zum Hauptrundenende für ein Playoff-Team und für „unabsteigbar“. Was kam, weiß im Oberlausitzer Puckmekka jeder…
Die erste Möglichkeit im Spiel hatten die Gäste durch Kapitän Clarke Breitkreuz, aber sein Schuss ging am Gehäuse vorbei. Im Gegenzug gleich die Falken, die aber an Mac Carruth und der eigenen Ungenauigkeit scheiterten. In der dritten Minute erkämpfte sich Keussen die Scheibe im Angriffsdrittel, passte in den Slot, wo aber Rentsch die Scheibe nicht traf und der auf der linken Seite heranstürmende Hammond das durchrutschende Hartgummi am Tor vorbei semmelte. Immer wieder war es in der Anfangsphase Kevin Maginot, der mit guten Aktionen seine Falken nach vorn trieb. So zwang er Mac Carruth in Minute vier zu einem Ausflug, der aber "ohne Folgen" blieb. Dann bekam Kale Kerbashian in der Mittelzone die Scheibe und setzte die kleine Schwarze mit der Rückhand an die Querlatte (5.). Zunächst entschied der Hauptschiedsrichter auf Tor. Die endgültige Entscheidung, ob oder ob kein Tor, fiel aber erst nach dem Videobeweis. Und da die Scheibe nicht hinter der Torlinie war, blieb es weiterhin torlos. Die Füchse waren jetzt gut unterwegs mit ordentlich Druck auf das Heilbronner Tor. Ein Keussen-Schuss in der achten Minute konnte Pantkowski nur prallen lassen. Aber Breitkreuz im Slot kam nicht schnell genug zur Scheibe. In der 10. Minute dann der Stock von Davis Koch im Gesicht von Joel Keussen. Doch das Foul wurde - warum auch immer - nicht geahndet, und unser Verteidiger musste erst einmal vom Eis, konnte dann aber glücklicherweise weiter spielen.
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