Mit eineinhalb Beinen im Pokalfinale
Still und leise und von der großen Regionalliga-Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, haben unsere Tornados am vergangenen Sonntag die Meisterschaft 2019/2020 mit einem Dreier beendet. Am 24. Spieltag gewann das Team auswärts bei den
Eisbären Juniors Berlin recht überzeugend mit 2:7.
Die über lange Zeit offene Partie, in der beide Mannschaften noch einmal ehrgeizig um den Erfolg kämpften, wurde erst in den letzten knapp 11 Minuten entschieden. 5 Treffer davon 4 der Gäste machten die Schlussphase vor 125 Zuschauern zur klaren Sache für den Favoriten.
Beim ELV trafen Tom Domula, Philip Riedel (3), Marius Stöber, David Vatter und Jörg Pohling.
Der 3fach-Torschütze Philip Riedel sicherte sich mit einer weiteren überzeugenden Vorstellung zum 2. Mal nach 2018 die vereinsinterne Scorer-Krone in der Hauptrunde. Mit 49 Punkten (24 Tore, 25 Vorlagen) verwies der Stürmer Neuzugang Marius Stöber (40 Punkte - 13/27) und David Frömter (32 Punkte - 20/12) auf die Plätze. Offensivstärkster Verteidiger wurde Publikumsliebling und Mannschaftskapitän Sebastian Greulich auf Platz 5 (24 Punkte – 9/15).
Am Ende stehen 41 Punkte auf der Habenseite und damit Rang 5 in einer ziemlich enttäuschenden Saison, in der nun 4 andere Clubs um den Meistertitel kämpfen dürfen.
Das früheste Saisonende seit 10 Jahren konnte dennoch verhindert werden. Am 6. Februar und damit „kurz vor der Angst“, erinnerte sich der Sächsische Eissportverband (SEV) an sein Versprechen aus der Ligatagung vom Frühsommer 2019 und zauberte einen Pokalwettbewerb aus dem Hut. Wir hatten damit nicht mehr gerechnet.
Der Regionalliga-Ost-Pokal soll den Teams auf den Plätzen 5-9 Trost spenden und die Meister der 5-klassigen Landesligen Berlin, Sachsen und Thüringen für ihre Leistungen mit einer Teilnahme belohnen.
Die Krux daran… kein einziger Landesliga-Teilnehmer wollte sich „belohnen lassen“. Das liegt vorrangig am Umstand, dass die Meister in den genannten 3 Landesligen noch gar nicht feststehen. Aktuell laufen noch Hauptrunden bzw. Playoffs. Die Terminplanung ist also wie so oft eine Farce. Auch die
Saale Bulls 1b zeigten nachvollziehbar kein Interesse an der von den
Berlin Blues so schön beschriebenen „Ananasrunde“.
So blieben am Ende nur [...] ►►►
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