Was macht glücklich? Schnell viel Geld verdienen und es noch viel schneller wieder ausgeben? Alles dürfen, was man sich nur vorstellen kann? Das sind nur einige der Fragen, die in Bertolt Brecht und Kurt Weills »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« thematisiert werden. Uraufgeführt 1930, hat die Oper nicht an Aktualität verloren. Sie hält der modernen Gesellschaft den Spiegel vor und zeigt: Unendlicher Genuss macht nicht glücklich. Am Görlitzer Theater wird »Mahagonny« von Generalintendant Klaus Arauner höchstpersönlich inszeniert. Das Stück ist zugleich seine letzte Operninszenierung am Görlitzer Haus. Also, nicht verpassen! Ab dem 04. April zeigen wir euch, dass eine auf den ersten Blick perfekte Spaß-Gesellschaft dem Untergang geweiht ist.
Grafik: Michael Szyszka