"Ein Vogel wollte Hochzeit machen in dem grünen Walde....
Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala...."
Am Vorabend des 25. Januar stellen Kinder einen Teller auf das Fensterbrett oder vor die Tür. Am nächsten Morgen finden sich darauf dann Süßigkeiten in Form von Vögeln oder Nestern.
Besonders typisch sind dabei mit Zuckerguss überzogene Teigvögel, die „Sroki“ (singular: Sroka). Größter Beliebtheit erfreuen sich auch die Schmätzl (Baiservögel oder -häubchen, die innen manchmal noch weich und klebrig sind). Regional, z. B. in Luckau, werden diese auch Tschiepchen (damit ist ein Küken gemeint) genannt.
Auch so genannte Kremnester (bestehend aus einem Keksboden, darauf eine Butterkremschicht in Form eines Nestes mit dunkler Schokolade überzogen und bunten Zuckereiern in der Mitte) gehören zur Vogelhochzeit.
Im Verständnis des Brauchs sind die Leckereien von Vögeln gebracht worden, die sich durch diese Beteiligung der Kinder am Hochzeitsmahl für die Winterfütterung bedanken.