++ FREIBURG GEWINNT DEN "TOTENTANZ" - FĂCHSE KĂNNEN DEN BOCK NICHT UMSTOSSEN ++
Frei nach einer alten FuĂballerweisheit könnte man heute auch titeln: âHast du Schei.. am SchlĂ€ger, hast du Schei.. am SchlĂ€gerâŠâ Wenn sich der Bus mit der Mannschaft des Tabellenzweiten auf den langen RĂŒckweg in den Schwarzwald macht, wird sich nicht nur der eine oder andere Freiburger Crack fragen: âWie haben wir das Ding denn heute eigentlich gewonnen? Nun muss man sich fĂŒr einen Spielgewinn sicher nicht entschuldigen. Aber wer Augenzeuge des Dienstagabend-Duells geworden ist, der hat erlebt, dass der Eishockey-Gott diesmal garantiert nicht Blau-Gelb gewandet war und unsere Jungs das verdienen wĂŒrden, was ihnen am wenigsten hilft: Mitleid. Nach dieser Partie ohne Erfolgserlebnis da zustehen, wiegt schwer. Und unsere FĂŒchse kĂ€mpften nicht nur gegen den Tabellenzweiten, sondern 50 Minuten auch gegen den Liebesentzug durch den Stimmungsblock.
Die Banner um 180 Grad verdreht aufgehĂ€ngt, die Trommeln stumm, ab und an schĂŒchterner Applaus â auf dem Hauptfriedhof von San Francisco herrscht garantiert mehr Leben, als heute im Fuchsbau. Selten konnte man Eishockey besser hören, als diesmal. So bekam man mit, wie unser TorhĂŒter Mac Carruth lautstark seine Vorderleute dirigierte. Und die machten von Beginn an ein richtig gutes Spiel. Wenn man ein Manko ausgemacht haben will â und das darf auch in angespannter Situation kein dauerhafter Zustand bleiben â dann jenes, dass irgendwie der allerletzte Kick, der allerletzte Check oder die unbedingte Entschlossenheit beim Torabschluss fehlten. Dazu kam, dass die GĂ€ste die wenigen Fehler unserer Akteure eiskalt und bitter bestraften, derweil die Ostsachsen aus den zahlreichen Breisgauer Geschenken viel zu wenig bis praktisch nichts machten. Insofern entbehrt dieser Bericht auch einer VollstĂ€ndigkeit der unfassbar vielen FĂŒchse-Torchancen. ErwĂ€hnt aber seien der Versuch von Clarke Breitkreuz direkt vor Wölfe-Schlussmann Ben Meisner (4.), ein FĂŒnf-Meter-Fernschuss von Philip Kuschel knapp ĂŒber das TorgestĂ€nge (9.) und ein schöner, verdeckter Schuss von Tomas Andres, der knapp flach am rechten Torpfosten vorbeizischte (12.). Zumindest in diesem Spielabschnitt brachten auch die GĂ€ste ein paar Scheiben zum DrahtkĂ€fig. Deren Versuche kamen aber fast alle aus entfernteren Halbpositionen und entpuppten sich fĂŒr TorhĂŒter Mac Carruth als leichte Beute. Und ganz plötzlich klingelte es im wahrsten Sinne des Wortes bei uns. Top-Scorer Luke Pither wurde nicht wirklich gestört, durfte sich ziemlich frei zum SchrĂ€ghochschuss entscheiden und traf exakt mit UnterstĂŒtzung des TorgestĂ€nges im langen Eck zur FĂŒhrung...
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