++ FÜCHSE HOLEN SICH SPIEL EINS - LEISTUNGSSTEIGERUNG ZU DEN LETZTEN WOCHEN UNVERKENNBAR ++
Mit einem 6:3-Heimerfolg sind die Lausitzer Füchse ins Tölzer Doppelwochenende gestartet. Vor 2.093 Besuchern zeigten die Weißwasseraner, die konsequent mit vier Reihen gingen, ein verbessertes Zweikampfverhalten, ein gutes Fore- und auch Backchecking sowie ein einfacheres, trotzdem aber effektives Angriffsspiel. Am Ende agierten diesmal die Löwen so, wie man zuletzt die Füchse häufiger gesehen hatte: Vor dem eigenen Tor wurde viel zugelassen, die Scheibe oft nicht aus der Verteidigungszone gebracht und der eine oder andere uninspirierte Pass gespielt. Viel besprochen wurde die lange Busreise der Oberbayern bis nach Ostsachsen. Da ja am Sonntag Spiel zwei der „Mini-Playoffs“ auf dem Programm steht, herrscht sofort Gerechtigkeit. Denn dann müssen unsere Jungs mit den berühmten „Busbeinen“ klarkommen.
Das Auftaktdrittel war ereignisarm. Ganze 9:5 Torschüsse hatten die Statistiker nach 20 Minuten gezählt. Anfangs war auf beiden Seiten zunächst Fehler verhindern erste Bürgerpflicht. Allein erwähnenswert war ein Schuss von Lubor Dibelka, der nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbeizischte. Und dann klingelte es alsbald. Darcy Murphy schleppte die Scheibe um das Tor der Buam, passte durch den Slot und fand Robert Farmer, der gegen die Laufrichtung von Silo Martinovic vollstreckte. Auch nach dem Treffer neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Aber unsere Blau-Gelben hatten die besseren Tormöglichkeiten. Nicolas Strodel forderte den Tölzer Goalie, der krabbelnd klärte (11.), ein feiner Direktschuss von Philip Kuschel klatschte nur an das Torgestänge (12.) und Thomas Reichel fälschte direkt vor Martinovic eine Monteith-Hereingabe ab, aber am Gehäuse vorbei. Es folgte eine Strafe gegen Clarke Breitkreuz wegen Checks gegen den Kopf und Nackenbereich. In der Überzahl zog Markus Eberhardt von der Blauen Linie ab, und Mac Carruth fuhr die Schoner-Spitze aus (17). Als dann Weißwasser erstmals Powerplay spielen durfte, hatten die Oberbayern eine dicke Konterchance, ließen sie aber aus. Zum Schluss gab es noch eine Art „Eisfederball“. Jedenfalls flipperte die Scheibe in beachtlicher Höhe zwischen den Teams hin und her.
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