Ein vergangenes Kapitel Zittauer Verkehrsgeschichte - die Zittauer Straßenbahn
Seit letzter Woche zeigt der Zittauer Geschichts- und Museumsverein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zittauer Modell-Eisenbahn-Club e.V. im Foyer des Stadtmuseums eine Kabinettausstellung zu Zittaus Straßenbahngeschichte.
Bereits 1902 betrieb der Stadtrat und Baumeister Ed Hennig während der Oberlausitzer Gewerbe- und Industrieausstellung eine Ausstellungsbahn, die zwischen Haberkornplatz und dem Ausstellungsgelände in der Weinau verkehrte. Dies führte dazu, dass die Stadt Zittau noch im Jahr 1904 mit dem Bau einer ständig verkehrenden städtischen Straßenbahn begann, die noch im gleichen Jahr in Betrieb genommen wurde. Fünfzehn Jahre, bis 1919, fuhr die Bahn, bis sie sich für die Bevölkerungszahl Zittaus dann doch als zu unwirtschaftlich erwies.
Sammler und Straßenbahnliebhaber können im Museum während der Ausstellungszeit originale Fahrmarken aus der Betriebszeit der Städtischen Straßenbahn Zittau, gefertigt aus Messing, für je 9 EUR erwerben.
Die Ausstellung findet im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster, Klosterstraße 3 in Zittau statt und kann während der regulären Öffnungszeiten besucht werden (Eintritt frei, Spende erbeten).
Am Mittwoch, den 4. Dezember und am Mittwoch, den 8. Januar jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr ist der Kurator der Ausstellung, Norbert Brosig (Zittauer Geschichts- und Museumsverein e.V.) vor Ort und beantwortet die Fragen interessierter Besucher.