Perspektiven ohne Kohle - Ostdeutscher Sparkassenverband zeichnet die Gemeine Olbersdorf als Kommune des Jahres aus
Die Gemeinde Olbersdorf beweist, wie gut sich ehemalige Bergbauorte entwickeln können. Nachdem 1991 die Kohleförderung eingestellt wurde, Arbeitsplätze verloren gingen und junge Menschen ihre Heimat verließen, bewältigte die Gemeinde die Entwicklung vom Industriedorf zum Erholungsort.
Touristische Attraktionen wie die Schmalspurbahn ins Zittauer Gebirge wurden erhalten. Die Landschaft rund um den Olbersdorfer See wurde zum Tourismusgebiet umgestaltet. Mit Erfolg, u.a. zieht die „O-See-Challenge“ als Sportevent Triathleten und Gäste aus aller Welt an. Sie bietet seit vielen Jahren deutschen Meisterschaften und sogar Weltmeisterschaften, beispielsweise im Cross-Triathlon, einen tollen Rahmen. Der Naturpark Zittauer Gebirge ist eine Attraktion für Wanderfreunde und Outdoor-Sportler.
Das soziale Angebot für die knapp 5.700 Einwohner garantiert Wohlfühlen. So wurde beispielsweise in den 1990er Jahren das „Volksbad“ völlig neugestaltet und in ein modernes Freibad umgewandelt. Auch drei Kitas und eine Grundschule gibt es vor Ort. In der ehemaligen Bergbausiedlung „Grundbachsiedlung“ sind zeitgemäße Wohnungen für Senioren, Familien und Singles geschaffen worden und das Umfeld wurde modernisiert.
Den Preis übergab der Geschäftsführende Präsident des OSV, Dr. Michael Ermrich, gemeinsam mit dem Kommunalkundenbetreuer der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Ralf Felgenträger, an den Bürgermeister Andreas Förster. Teilnehmen am Wettbewerb „Kommune des Jahres“ konnten Kommunen, die durch ihre kommunale Wirtschaftsförderung ihre Standortattraktivität gesteigert und die Ansiedlung von Unternehmen gefördert haben.
Video: HEARTS AND MINDS Medienproduktion GmbH