Elf Tage Görlitz – und nun? Erste Eindrücke vom Probewohnen. Ein Gastbeitrag von Nadine Tannreuther (die wir in dieser Woche als kreativ-inspirierende Gesprächspartnerin bei uns begrüßen durften).
Städtereise war gestern – Probewohnen ist die neue, intensive Auseinandersetzung mit einer unbekannten Gegend, einer ungewohnten Stadt und mit einem kalten Sprung nach Görlitz, in die östlichste Stadt Deutschlands.
Görlitz war mir ein Begriff, doch ich war nie dort und will nun eigentlich gar nicht mehr fort! Als Freischaffende in der Kreativszene hat man den Laptop unterm Arm und ist weder an Zeit noch Ort gebunden. Eingeladen durch das Programm „Stadt auf Probe - Wohnen und Arbeiten in Görlitz“ mache ich mich schließlich auf den Weg nach „Görliwood“, oder auch in das flächengrößte, zusammenhängende Gebiet für Denkmäler in Deutschland – und bin begeistert:
Ruhe. Freiraum. Humane Preise.
Der goldene Herbst.
Eine bauwerkliche Reise.
Die Zeit ist stehen geblieben.
Ich bin angekommen.
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Hintergrundinfo – Stadt auf Probe
Das Förderprojekt ,,Stadt auf Probe – Wohnen und Arbeiten in Görlitz" wird im Rahmen der „Nationalen Stadtentwicklungspolitik“ vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), vertreten durch das in Görlitz ansässige Interdisziplinäre Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS) setzt das Projekt gemeinsam mit den Partnern KommWohnen Service GmbH, dem Amt für Stadtentwicklung der Stadt Görlitz sowie den Görlitzer Initiativen KoLABORacja e.V. um.