++ FÜCHSE SPIELEN MIT DEM FEUER -- UND VERBRENNEN SICH ++
An sich gebietet es der sportliche Anstand, zunächst dem Sieger zu gratulieren. Das sei an dieser Stelle auch ausdrücklich getan. Dass die Ravensburg Towerstars am Ende mit einem 6:5 nach Penaltyschießen und zwei Punkten nach Hause gehen konnten, wurde nur möglich, weil unsere Lausitzer Füchse den Gang durch die weit geöffnete Gewinnertür nicht gehen wollten. Denn nach zwei Dritteln und beim 4:1 für Weißwasser lagen die Heimischen in Agonie. Viel zu passiv, sinnlose Strafen ziehend und aus der ersten Reihe die Rob-Flick-Show bestaunend, luden die Blau-Gelben die Puzzlestädter zum großen Comeback ein und ließen den fast sicheren Dreier noch liegen. Am Ende hätte auch der eine Punkt noch futsch sein können. Insofern heißt es am Sonntag für alle EHC-Fans: Helm auf! Zeigt den Jungs, dass wir ein Team sind und gemeinsam den Bock umstoßen wollen.
Der Spielverlauf
Trotz der verlängerten Busfahrt ins Schwäbische starteten unsere Füchse recht couragiert in die Partie beim Meister. Ravensburg wollte die „Busbeine“ der Füchse ausnutzen und begann mit viel Tempo. Gleich in der ersten Minute musste Mac Carruth bei einem abgefälschten Schuss von Thomas Supis voll da sein. Die Hausherren waren zwar das spielbestimmende Team in dieser Anfangsphase, die Füchse jedoch setzten immer wieder Nadelstiche mit ihren Angriffen.Clarke Breitkreuz (7.) scheitert frei vor Schmidt am Ravensburger Goalie, Darcy Murphy verzog in guter zentraler Position aus vier Metern (13.) Aber auch unser Hüter konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Tero Koskiranta (9.) und Robin Just (12.) fanden ihren Meister in Mac Carruth.
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Foto: EVR/DEL2