Vom 28. September bis 12. Januar zeigen die Städtische Museen Zittau im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster die aus gut 200 Kunstwerken bestehende Ausstellung „Der Oybin und die Malerei der Romantik in der Oberlausitz“. Sie zeigt zum großen Teil bisher unveröffentlichte Bestände aus dem 18. und 19. Jahrhundert des Zittauer Museums und Leihgaben renommierter Museen.
Künstlerisch umfasst die Ausstellung damit Werke des Barock, der Empfindsamkeit, der Romantik und einer impressionistisch beeinflussten Freilichtmalerei. Dabei werden die aus der Oberlausitz stammenden Künstler ins Zentrum gerückt, die meist in die Welt zogen und – neben oberlausitzischen Landschaften – Ansichten aus Süddeutschland und Italien schufen. Bei den dargestellten Landschaften der Oberlausitz sticht der Oybin als Hauptmotiv romantischer Maler hervor.
Der Berg Oybin ist ein exponierter und in seiner geologischen Gestalt herausragender Ort. Wie eine Großskulptur erhebt sich der Fels inmitten eines Tals im Zittauer Gebirge. Bekrönt von einer Burg- und einer Klosterruine, gehört er seit dem 18. Jahrhundert zu den schönsten Bildmotiven der Landschaftsmalerei. Den künstlerischen Höhepunkt bilden Oybin-Darstellungen von Künstlern der Romantik wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Carl Blechen, die den Berg überregional bekannt machten und somit dem Bildgedächtnis der deutschen Romantik einschrieben.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Michael Kretschmer. Weitere Informationen und das Veranstaltungsprogramm findet Ihr auf www.museum-zittau.de