"Den Ninja habe ich gewählt, weil er einfach nimmt, was er kriegen kann, und kein bestimmtes Tool braucht", erklärt Born seine Innovationsstrategie. Es nütze nichts, erst Tools zu beschaffen, sich diese anzueignen, sich vermeintlich clever in die richtige Richtung zu "failen": "Es gibt auch Scheiß Projekte, das ist schon klar, aber Mist ist der Dünger." Trotzdem solle man von seinen Projekten überzeugt sein und versuchen, die Rate des Scheiterns so gering wie möglich zu halten. Deshalb rät Born zu einer Kombination aus "einfach machen" und "lieber erstmal kleine, bezahlbare Projekte umsetzen".
Zur Umsetzung braucht es diverse Teams. Diesen ordnet Born verschiedene Charaktere zu, die sich in ihrer Arbeits- und Denkweise optimal ergänzen. Die Teams brauchen von Unternehmensseite aus genügend Freiraum, um Ideen in geschütztem Raum entwickeln zu können. Zu früh mit einer Idee nach draußen zu gehen, setzt unter "passion pressure", weiß Born. Lieber zunächst im "Untergrund agieren". Unter Druck gesetzt steigt die Gefahr, in blinden Aktionismus zu verfallen - Gift für Innovationen.