Letztes Update:
20190315180526

Regierung begrüßt Klimaprotest

17:29
15.03.2019
Die Regierung begrüßt die Schülerproteste für besseren Klimaschutz. "Die massive Mobilisierung von jungen Menschen am heutigen Tag beweist, dass sich junge Bürger mit Entschlossenheit für ihre Zukunft und die künftiger Generationen einsetzen", heißt es in einem Communiqué. Die Koalition aus DP, LSAP und Déi Gréng sei "empfänglich für die Argumente der Jugend". 

Luxemburg habe jedoch schon vor den Protesten Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen. Der nationale Plan "Climat et énergie", der am 8. Februar 2019 im Ministerrat gutgeheißen wurde, sieht unter anderem einen Ausbau erneuerbarer Energien und eine Reduktion des CO2-Ausstoßes vor. Die Regierung kündigt an, in einen "konstruktiven Dialog" mit Schülern treten zu wollen, um mögliche Maßnahmen gegen die Erderwärmung zu diskutieren.

14:22
15.03.2019
Die Schüler-Demo in Kurzfassung: 
  • Mit 10.000 Schülern war gerechnet, gekommen sind laut Polizei 7.500 Schüler, die am Freitag in Luxemburg für mehr Klimaschutz demonstriert haben.
  • Das Bildungsministerium hatte den Lyzeumsschülern vor zwei Wochen offiziell gestattet, an der Demo teilzunehmen.
  • Die Stimmung ist allgemein friedlich und ausgelassen. Kein Schauer, kein Platzregen hat die Demo gestört. So konnten die Tausenden von Plakaten mit ihren Botschaften problemlos gezeigt werden.  
  • Gegen 11.30 Uhr sind die ersten Schüler auf dem Glacis-Feld eingetrudelt. Gegen 12.20 Uhr  waren laut Polizeisprecher rund 2.500 Schüler auf dem Glacis-Parkplatz. Allerdings sind nach und nach immer mehr Schüler dazugestoßen.
  • Um 12.30 Uhr sind die Schüler in Richtung Knuedler losgelaufen.
  • Gegen 13.10 Uhr kommen die ersten Schüler auf dem Knuedler an. Dort sammeln weit mehr Demonstranten als zu Beginn der Veranstaltung. Mehrere Teilnehmer konnten auf dem Podium auf dem Knuedler ihre Reden halten. Die Polizei spricht von rund 7.500 friedlich demonstrierenden Schülern.
  • Die Organisatoren von Youth for Climate sprechen allerdings von rund 15.000 Teilnehmern.
  • Viele Vereine und Jugendorganisationen waren vor Ort. 

Christophe Langenbrink