Letztes Update:
20190424140827

Bundespolizei fahndet im Grenzbereich von Rheinland-Pfalz und Saarland

09:58
12.12.2018
Die Bundespolizei ist nach eigenen Angaben seit den frühen Morgenstunden „mit starken Kräften“ ausgerückt, um die grenznahen Gebiete von Rheinland-Pfalz und des Saarlands zu überwachen. Ein Sprecher sagt: Es gibt keine klassischen Grenzkontrollen. Die Beamten sind aber in einer 30-Kilometer-Zone hinter der Grenze unterwegs, um Verdächtige zu kontrollieren. Dabei nutzen die Informationen zum Straßburger Attentäter, die ihnen die französischen Kollegen zur Verfügung stellen: „Wir stehen in engem Kontakt.“ 

Christoph Hämmelmann

EU-Parlament gedenkt der Straßburger Opfer

09:56
12.12.2018
Nach dem tödlichen Angriff auf Besucher des Straßburger Weihnachtsmarkts hat das Europaparlament seine Sitzung am Mittwoch im Gedenken an die Opfer begonnen. „Das war ein krimineller Anschlag auf den Frieden“, sagte Parlamentspräsident Antonio Tajani zum Auftakt der Sitzung in der französischen Stadt. „Wir stehen auf der Seite der Familien der Opfer.“
Er drückte Frankreich sein Mitgefühl aus, nachdem das Land bereits wiederholt Ziel ähnlicher Taten geworden ist. Die Kraft der Freiheit und der Demokratie gewinne jedoch gegen Gewalt, Verbrechen und Terrorismus, sagte Tajani. Deshalb setze das Parlament trotz der Bluttat seine Arbeit fort. Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades, der zu einer europapolitischen Debatte im Parlament war, verurteilte den Straßburger Angriff scharf.

dpa