Bundeskanzlerin Angela Merkel zieht Konsequenzen aus den zwei schweren Wahlniederlagen der Union und ist bereit, den CDU-Vorsitz abzugeben. Kanzlerin wolle sie aber bleiben, machte die 64-Jährige am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in einer Sitzung des Parteigremiums deutlich. Bei der Landtagswahl in Hessen hatten CDU und SPD am Sonntag jeweils massiv Stimmen verloren - es war nach Bayern die zweite heftige Klatsche der GroKo-Parteien innerhalb von zwei Wochen. Auch in der SPD rumort es angesichts der gewaltigen Einbußen - Parteichefin Andrea Nahles schloss einen Rücktritt aber aus und stellte der Union stattdessen ein Ultimatum.
DPA